Pastasoße aus Paprika, histaminarm [Rezept]

Paprika enthalten naturgemäß sehr wenig Histamin und sind daher der perfekte Ersatz für histaminreiches Gemüse, z.B. für Tomaten. Unser Rezept für eine vegane Pastasoße aus Paprika (histaminarm) lässt sich ideal als Ersatz für Tomatensoße in mediterranen Nudel- oder Reisgerichten verwenden oder zu Brokkoli-Gnocchi.

Rezept für eine histaminarme Pastasoße aus Paprika - der perfekte Ersatz für histaminreiche Tomatensoße (histaminta.de)
Pastasoße aus Paprika ist die ideale Alternative zu histaminreicher Tomatensoße in Nudel- oder Reisgerichten.

Zutaten für ca. 3 Personen

  • Für die normale Zubereitung: 4 rote Paprika (600 g), oder:
    Für die schnelle Zubereitung: 500 g rote Spitzpaprika (können mit Schale verarbeitet werden)
  • 2-3 Möhren (ca. 200 g)
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 EL Gemüsebrühe ohne Hefeextrakt, z.B. Erntesegen Gemüsebrühe (Bio)*
  • 1 gestrichenen EL italienische Kräuter
  • 1 TL Honig oder eine Prise Zucker
  • 1 gestrichenen Teelöffel hochwertiges Salz (Bio-Kräutersalz, Himalayasalz, Steinsalz, Meersalz), ggf. eine Prise Pfeffer (sofern man ihn verträgt)
  • 1 Rote Zwiebel
  • optional: 1 Knoblauchzehe gehackt oder gepresst
Paprika Koch mit Kochmütze und Kochlöffel, lustig, Illustration (histaminta.de)

Normale Zubereitung

  1. Paprika halbieren, entkernen.
  2. Halbierte Paprika mit der Innenseite nach unten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.
  3. Bei 180 Grad in den Ofen stecken, bis die Paprika leicht bräunlich sind bzw. die Schale Blasen wirft.
  4. Paprika aus dem Ofen nehmen, und Haut der Paprika abziehen.
  5. Zwiebel und Möhren fein hacken, Parik
  6. Öl in der Pfanne (mit Deckel) oder im Topf erhitzen, Zwiebeln und Möhren zugeben und ca. 5 Minuten zugedeckt andünsten.
  7. Paprika, Kräuter, kalte Brühe, Honig/Zucker und Salz zugeben, und ein paar Minuten bei niedriger Temperatur köcheln lassen.
  8. Abschließend ggf. Knoblauch hinzugeben und die Paprika-Möhren-Gewürzmasse pürieren.

Schnelle Zubereitung

  1. Zwiebel und Möhren fein hacken.
  2. Spitzpaprika gut waschen, entkernen in eine kleine Stücke schneiden.
  3. Öl in der Pfanne (mit Deckel) oder im Topf erhitzen, Zwiebeln, Möhren und Paprika zugeben und ca. 5 Minuten zugedeckt andünsten.
  4. Kräuter, kalte Brühe, Honig/Zucker und Salz zugeben, und ein paar Minuten bei niedriger Temperatur köcheln lassen.
  5. Abschließend ggf. Knoblauch hinzugeben und die Paprika-Möhren-Gewürzmasse pürieren.

Tipps:

  • Zu unserer Paprika-Pastasoße passen z.B. histaminarme Brokkoli-Gnocchi (zum Rezept>)
  • Eifreie Dinkelpasta ist oft auch mit Nahrungsmittel-Intoleranzen kein Problem. Wer allerdings die verarbeiteten Nudeln aus dem Supermarkt nicht gut verträgt, aber auf Nudeln nicht verzichten möchte, der kann sich eine vollautomatische Pastamaschine anschaffen, damit produziert man frische, gesunde Nudeln (auch glutenfrei) in weniger als 10 Minuten.
  • Eine getreidefreie Alternative sind Zucchini- oder Möhrennudeln, die sich ganz einfach mit einem Spiralschneider herstellen lassen kann.
  • Wer gerne Käse mag, kann anstelle von Parmesan histaminärmere Käsesorten auf die Pasta streuen, z.B. geriebenen jungen Gouda oder kleine Mozzarella-Stückchen.

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5 wichtige Tipps zum Paprikaverzehr

Hilfe bei Histamin-Intoleranz

Am besten ist natürlich der komplette Verzicht auf histaminhaltige Lebensmittel, um die Symptome maximal abzuschwächen. Doch im Alltag ist es nicht immer möglich. Für solche Situationen gibt es Medikamente, die Histamin im Körper abbauen oder dessen Freisetzung verhindern.

Zur Linderung von Symptomen können Antihistaminika, die es als Nasensprays, Tabletten oder Augentropfen gibt, eingenommen werden.

Für den Abbau von Histamin ist das Enzym Diaminoxidase (DAO) zuständig. DAO wird im Darm gebildet. Bei einer Histamin-Intoleranz reicht die Menge an DAO nicht aus. Nahrungsergänzungsmittel wie DAOSiN* enthalten dieses Enzym und helfen beim Abbau von Histamin.
Warum DAO einnehmen bei einer Histamin-Intoleranz? Erfahre mehr…

Bei einer Histamin-Intoleranz besteht ein Ungleichgewicht im Körper. Um dieses Gleichgewicht wieder herzustellen, ist es hilfreich, Mineralstoffe und Vitamine einzunehmen, die bei der Diaminoxidase mitwirken.