Salat-Dressing, histaminarm [Rezept]

Viele Salatsoßen sind für Menschen mit Histamin-Intoleranz nicht so gut verträglich. Das liegt – neben möglichen Zusatzstoffen – vor allem am enthaltenen Essig. Herkömmlicher Essig, etwa Balsamico-, Rotwein- oder Weißweinessig, macht oft Probleme. Am besten ist Apfelessig oder stark verdünnte Essig-Essenz. Wir verwenden in unserem Rezept für ein histaminarmes Salat-Dressing anstelle von Essig den Zwergenwiese Bio Feiner Senf*. Dieser enthält neben Wasser, Apfelessig und Senfkörnern nur Steinsalz, Ingwer, Nelke und Kurkuma. Hinzu kommt dann noch etwas Honig, der von Natur aus wenig Histamin enthält.

Histaminarmes Honig-Senf-Salat-Dressing peppt Salate auf (histaminta.de)
Honig-Senf-Dressing ist ein Klassiker unter den Salatsoßen – und es gibt auch eine nahezu histaminfreie Variante.

Zutaten für 3 – 4 Personen

  • 4 EL Öl (z.B. ein mildes Olivenöl oder Rapsöl)
  • 1 EL Zwergenwiese Bio Feiner Senf* (enthält Apfelessig)
  • 2 EL Honig (z.B. Akazienhonig)
  • 1 EL Wasser
  • 1 gestrichenen Teelöffel hochwertiges Salz (Bio-Kräutersalz, Himalayasalz, Steinsalz, Meersalz)
  • 1 Prise Pfeffer (sofern Pfeffer vertragen wird)
  • Optional: 1 Knoblauchzehe (gepresst), 1 fein gehackte Rote Zwiebel, frische Petersilie oder Schnittlauch

Zubereitung

Alle Zutaten kräftig verrühren, bis eine einheitliche Masse entstanden ist und abschmecken.
Passt hervorragend zu Feldsalat oder Gurkensalat, aber auch gut zu anderen Salatsorten.

Tipp: Wem der Geschmack des Senfs zu kräftig ist, der nimmt nur einen Teelöffel davon und stattdessen noch einen Esslöffel Apfelessig, stark verdünnte Essigessenz oder Verjus (histaminarme Alternative zu Senf/Essig, die aus unreifen, nicht vergorenen Trauben gepresst wird).

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Was muss ich bei Honig beachten?

Menschen mit Histamin-Intoleranz müssen in der Regel auf Honig nicht verzichten. Erfahre hier, auf was es beim Honigverzehr ankommt.

Hilfe bei Histamin-Intoleranz

Am besten ist natürlich der komplette Verzicht auf histaminhaltige Lebensmittel, um die Symptome maximal abzuschwächen. Doch im Alltag ist es nicht immer möglich. Für solche Situationen gibt es Medikamente, die Histamin im Körper abbauen oder dessen Freisetzung verhindern.

Zur Linderung von Symptomen können Antihistaminika, die es als Nasensprays, Tabletten oder Augentropfen gibt, eingenommen werden.

Für den Abbau von Histamin ist das Enzym Diaminoxidase (DAO) zuständig. DAO wird im Darm gebildet. Bei einer Histamin-Intoleranz reicht die Menge an DAO nicht aus. Nahrungsergänzungsmittel wie DAOSiN* enthalten dieses Enzym und helfen beim Abbau von Histamin.
Warum DAO einnehmen bei einer Histamin-Intoleranz? Erfahre mehr…

Bei einer Histamin-Intoleranz besteht ein Ungleichgewicht im Körper. Um dieses Gleichgewicht wieder herzustellen, ist es hilfreich, Mineralstoffe und Vitamine einzunehmen, die bei der Diaminoxidase mitwirken.