Pizzaboden, histaminarm [Rezepte]

Auch mit Histamin-Intoleranz darf man Pizza schlemmen. Allerdings sind TK-Pizzen aus dem Supermarkt aufgrund der problematischen Inhalts- und Zusatzstoffe nicht verträglich. Und auch die Pizza beim Italiener ist in der Regel keine Option, weil z.B. die Soße aus histaminreichen Tomaten besteht. Zum Glück lässt sich Pizza auch ganz einfach selbst herstellen. Im Folgenden zeigen wir euch zwei Blitzanleitungen für Pizzaboden, der eine vegan, der andere mit Magerquark anstatt Öl.

Egal ob auf Dinkel- oder Weizenmehlbasis – beides ist lecker. Das Urgetreide Dinkel wird aber von vielen Menschen besser vertragen als Weizen. Dinkel gilt als naturbelassener, da er bislang weniger stark durch Züchtung verändert wurde.

Ein Rezept für eine histaminarme Pizzasoße aus Paprika findet ihr hier>

Variante 1: Schneller Pizzaboden, vegan

Rezept für einen veganen, histaminarmen Pizza-Dinkelboden, Teig ausgerollt auf Backblech (histaminta.de)
Wichtig: Teig möglichst dünn ausrollen.
Rezept für einen veganen, histaminarmen Pizza-Dinkelboden, fertig belegte Pizza auf Backpapier  (histaminta.de)
Unser Pizzaboden ist kalorienarm, vegan und kommt ganz ohne Backtriebmittel aus.

Zutaten für 2 Personen / 2 Pizzen

  • 300 g Dinkelmehl (normal oder Vollkorn) oder Weizenmehl
  • 150 ml Wasser
  • 2 EL Olivenöl
  • 1-2 TL Salz (Himalayasalz, Steinsalz, Meersalz)

Tipp: Wer an einer Glutenunverträglichkeit (Zöliakie) leidet, verträgt weder Dinkel noch Weizen und sollte auf ein glutenfreies Mehl, z.B. von Rewe oder aus dem Reformhaus, zurückgreifen. Das häufig als Alternative genannte Buchweizenmehl ist hingegen mit Histamin-Intoleranz keine Option.

Zubereitung

Weil der Teig im Gegensatz zu Hefeteig nicht gehen muss, kann er im Handumdrehen zubereitet werden:

  1. Backofen auf 250 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
  2. Mehl und Salz in eine Schüssel geben und gründlich vermengen.
  3. Wasser und Öl hinzufügen.
  4. Die Mehlmasse mehrere Minuten lang mit den Händen oder einer Rührmaschine durchkneten, bis ein glatter, weicher Teig entsteht. Je nachdem, ob er noch zu feucht oder zu trocken ist, noch etwas Wasser oder Mehl hinzugeben.
  5. Teig auf einem gefetteten Backblech oder Backpapier sehr dünn ausrollen und belegen.
  6. Das Blech in die unterste Schiene des Backofens schieben und die Pizza etwa 15 min bei 250 Grad (Ober-/Unterhitze) backen.

Tipp: Als Belag eignet sich histaminarmes Gemüse (siehe Lebensmittelliste), z.B. Rote Zwiebeln, Paprika, grüner Spargel oder Brokkoli, sowie eine histaminarme Käsesorte (z.B. Mozzarella oder junger Gouda). Mit feuchten Zutaten/Soße eher sparsam sein, weil zu viel Feuchtigkeit den Teig labberig werden lässt.

Ein Rezept für eine histaminarme Pizzasoße findet ihr hier>

Variante 2: Schneller Pizzaboden mit Magerquark, ohne Öl

Rezept für einen histaminarmen Pizza-Dinkelboden mit Magerquark statt Öl und Hefe, belegte Pizza in rohem Zustand (histaminta.de)
Wichtig: beim Belag eher sparsam sein.
Rezept für einen histaminarmen Pizza-Dinkelboden mit Magerquark statt Öl und Hefe, Pizza auf weißem Teller angerichtet (histaminta.de)
Unser Quark-Pizzaboden ist so lecker wie normaler Pizzaboden, liegt aber nicht so schwer im Magen.

Zutaten für 2 Personen / 2 Pizzen

  • 200 g Dinkelmehl (normal oder Vollkorn) oder Weizenmehl
  • 300 g Magerquark
  • 1 TL Weinsteinbackpulver (natürliche Alternative zu herkömmlichem Backpulver, das bei HIT nicht so gut verträglich ist), erhältlich z.B. bei Rewe, in Drogerien oder Reformhäusern
  • 1 TL Salz (Himalayasalz, Steinsalz, Meersalz)

Tipp: Wer an einer Glutenunverträglichkeit (Zöliakie) leidet, verträgt weder Dinkel noch Weizen und sollte daher auf ein glutenfreies Mehl, z.B. von Rewe oder aus dem Reformhaus, zurückgreifen. Das häufig als Alternative genannte Buchweizenmehl ist hingegen mit Histamin-Intoleranz keine Option.

Zubereitung

Weil der Teig im Gegensatz zu Hefeteig nicht gehen muss, kann er im Handumdrehen zubereitet werden:

  1. Backofen auf 250 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
  2. Mehl, Salz und Backpulver in eine Schüssel geben und gründlich vermengen.
  3. Magerquark hinzufügen.
  4. Die Mehl-Quark-Masse mehrere Minuten lang mit den Händen oder einer Rührmaschine durchkneten, bis ein glatter, weicher Teig entsteht. Je nachdem, ob er noch zu feucht oder zu trocken ist, noch etwas Quark oder Mehl hinzugeben.
  5. Teig auf einem gefetteten Backblech oder Backpapier sehr dünn ausrollen und belegen.
  6. Das Blech in die unterste Schiene des Backofens schieben und die Pizza etwa 15 min bei 250 Grad (Ober-/Unterhitze) backen.

Tipp: Als Belag eignet sich histaminarmes Gemüse (siehe Lebensmittelliste), z.B. Rote Zwiebeln, Paprika, grüner Spargel oder Brokkoli, sowie eine histaminarme Käsesorte (z.B. Mozzarella oder junger Gouda). Mit feuchten Zutaten/Soße eher sparsam sein, weil zu viel Feuchtigkeit den Teig labberig werden lässt.

Ein Rezept für eine histaminarme Pizzasoße findet ihr hier>

Wie viel Histamin steckt in Tomaten?

Hilfe bei Histamin-Intoleranz

Am besten ist natürlich der komplette Verzicht auf histaminhaltige Lebensmittel, um die Symptome maximal abzuschwächen. Doch im Alltag ist es nicht immer möglich. Für solche Situationen gibt es Medikamente, die Histamin im Körper abbauen oder dessen Freisetzung verhindern.

Zur Linderung von Symptomen können Antihistaminika, die es als Nasensprays, Tabletten oder Augentropfen gibt, eingenommen werden.

Für den Abbau von Histamin ist das Enzym Diaminoxidase (DAO) zuständig. DAO wird im Darm gebildet. Bei einer Histamin-Intoleranz reicht die Menge an DAO nicht aus. Nahrungsergänzungsmittel wie DAOSiN* enthalten dieses Enzym und helfen beim Abbau von Histamin.
Warum DAO einnehmen bei einer Histamin-Intoleranz? Erfahre mehr…

Bei einer Histamin-Intoleranz besteht ein Ungleichgewicht im Körper. Um dieses Gleichgewicht wieder herzustellen, ist es hilfreich, Mineralstoffe und Vitamine einzunehmen, die bei der Diaminoxidase mitwirken.