Was ist Histamin-N-Methyltransferase (HNMT)?

Für den Histaminabbau kommt neben Diaminoxidase (DAO) auch das Enzym Histamin-N-Methyltransferase, kurz HNMT, infrage. Aus diesem Grund ist es für Betroffene gut zu wissen, wie HNMT funktioniert und was man in diesem Zusammenhang beachten sollte.

Am Abbau von Histamin sind zwei Enzyme beteiligt: Diaminoxidase (DAO) baut freies Histamin vor allem im Dünndarm ab. Histamin-N-Methyltransferase (HNMT) kümmert sich dagegen in erster Linie um das vom Körper produzierte Histamin in den Mastzellen und im Gehirn.

Ist der Körper gut mit Vitaminen und Mineralstoffen versorgt und arbeitet auch die DAO ausreichend, dann kann die HNMT das Histamin in den Zellen zuverlässig abbauen. Sind aber zu wenig Vitamine und Mineralstoffe vorhanden oder mangelt es an DAO, dann besteht ein Ungleichgewicht zwischen der Histamin-Menge im Körper und dem Abbau. Die Folge können teilweise heftige Symptome sein.

HNMT-Molekül, Histamin-N-Methyltransferase;
Quelle:  http://www.rcsb.org/structure/2aot
Deposition authors: Horton, J.R., Sawada, K., Nishibori, M., Cheng, X; visualization author: User:Astrojan Lizenz: https://creativecommons.org/share-your-work/licensing-considerations/compatible-licenses
HNMT-Molekül
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Mit welcher Nahrungsergänzung kann ich HNMT unterstützen?

Histamin-N-Methyltransferase (HNMT) arbeitet in den Mastzellen. Das Spurenelement Zink ist dafür zuständig, dass Histamin in den Mastzellen festgehalten und nicht willkürlich freigesetzt wird. Eine zusätzliche Zink-Einnahme ist daher zu empfehlen. Darüber hinaus sollte man bei einer Histamin-Intoleranz bestimmte Vitamine und Mineralstoffe wie Vitamin B6, Vitamin C, Kupfer, Mangan und Magnesium einnehmen. Diese Mikronährstoffe sind Baustoffe von Enzymen und Mitspieler bei der Aktivierung der Diaminoxidase (DAO) sowie der Histamin-N-Methyltransferase (HNMT).

Warum DAO einnehmen bei einer Histamin-Intoleranz? Erfahre mehr…

Welche Aufgaben hat Histamin-N-Methyltransferase im Körper?

Histamin-N-Methyltransferase (HNMT) kann mehr als die Hälfte des im Körper vorhandenen Histamins senken. Zudem springt das Enzym ein, wenn die Diaminoxidase (DAO) dem Abbau von Histamin nicht nachkommt. Dann wird das Histamin aus dem Darm ins Blut befördert und in der Leber über die HNMT abgebaut. Ein HNMT-Mangel führt also zu einer Verschlechterung der Symptome bei einer Histamin-Intoleranz, weil die DAO den Histaminabbau nicht komplett alleine schafft.

Während DAO überwiegend in der Darmschleimhaut entsteht und auch dort tätig ist, ist die HNMT in Leber, Niere, Bronchialschleimhaut und im Zentralnervensystem aktiv. Durch die verschiedenen Wirkungsorte von DAO und HNMT lassen sich auch die unterschiedlichen Symptome bei einer Histamin-Intoleranz erklären.

Was ist bei Histamin-Intoleranz im Zusammenhang mit HNMT zu beachten?

  • Beim Abbau von Histamin sind zwei Enzyme entscheidend: Während Diaminoxidase (DAO) freies (extrazelluläres) Histamin vor allem im Darm abbaut, arbeitet Histamin-N-Methyltransferase (HNMT) intrazellulär in den Mastzellen von Leber, Niere, Bronchialschleimhaut sowie im zentralen Nervensystem.
  • Eine zusätzliche Einnahme von Zink ist zu empfehlen. Denn Zink ist dafür zuständig, dass Histamin in den Mastzellen bleibt und nicht willkürlich freigesetzt wird.
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