Cola gehört zu den beliebtesten Getränken – rund 35 Liter Cola und Cola-Mischgetränke konsumiert jeder Deutsche pro Jahr laut Statistik. Wegen des meist hohen Gehalts an Zucker, Zusatzstoffen und Koffein zählt der süße Durstlöscher zu den am häufigsten kritisierten Lebensmitteln. Doch wie verträglich ist Cola für Menschen mit einer Histamin-Intoleranz, und gibt es Unterschiede zwischen den zuckerhaltigen und den Zero-/Light-Produkten sowie Geschmacks-Varianten wie „Vanilla“, „Cherry“ oder „Lemon“? Wir haben die gängigen Produkte und deren Inhaltsstoffe in einer Tabelle zusammengefasst.

Zu „Hilfe bei Histamin-Intoleranz“ springen oder weiterlesen:
Ist in Coca Histamin enthalten?
Coca Cola und Co. enthalten neben dem Hauptbestandteil Wasser jede Menge mehr oder weniger ungesunde Inhaltsstoffe – das ist kein Geheimnis. Uns interessierte aber vor allem, welche davon problematisch sein können für Menschen mit einer Histamin-Intoleranz. Daher haben wir uns die Zutatenlisten im Internet angeschaut (Stand 01.04.2025) und mit unseren Verträglichkeitslisten verglichen (siehe Tabelle unten). Gefahndet wurde nach histaminhaltigen, histaminfreisetzenden und anderen unserer Meinung nach bei Histamin-Intoleranz ungeeigneten Inhaltsstoffen (in der Tabelle fett gedruckt).
Fast alle Cola-Getränke enthalten jede Menge Zucker oder Süßungsmittel. Zuckrige Getränke können bei Nahrungsmittel-Intoleranzen ein Problem sein. Denn bei der Aufnahme flüssiger Nahrungsmittel und Getränke findet im Magen keine Vorverdauung statt. Dadurch fluten große Zuckermengen im Darm, was empfindliche Menschen zusätzlich belastet. In einem Liter Cola stecken rund 100 Gramm Zucker. Das sind etwa 33 Zuckerwürfel! Eine Menge, die sogar gesunden Menschen auf den Magen schlagen kann.
Bei der Zuckermenge, die unserer Meinung nach noch gerade so akzeptabel ist, haben wir uns am Zuckergehalt einer Apfelschorle orientiert. Die beträgt je nach Marke bzw. Mischverhältnis zwischen 2,9 und 6,9 Gramm pro 100 Milliliter. In diesem Rahmen bleibt von den aufgeführten zuckerhaltigen Cola-Getränken nur Pepsi (4,6g/100ml), welches allerdings zusätzlich noch künstliche Süßungsmittel enthält.
Süßstoffe wie Aspartam (E951) oder Cyclymat (E952) ersetzen Zucker in den Light- oder Zero-Produkten. Auch Süßstoffe können bei einer Histamin-Intoleranz Symptome auslösen, zudem sind ihre gesundheitlichen Auswirkungen auf den Menschen immer noch unklar. Hier sollte man also zunächst vorsichtig austesten, ob man die Light- oder Zero-Varianten auch wirklich besser verträgt – unserer Erfahrung nach ist dies häufiger der Fall. Sicher sein, kann man sich allerdings nicht.
Auf allen Zutatenlisten befinden sich der Farbstoff Zuckercouleur (E150), der Cola die typische braune Farbe verleiht, sowie das Säuerungsmittel Phosphorsäure (E338), welches u.a. für den typischen Colageschmack mitverantwortlich ist. Beide Zusatzstoffe sind in der Regel unproblematisch bei einer Histamin-Intoleranz, daher haben wir sie nicht „gefettet“ in der Tabelle.
Häufig unverträglich bei einer Histamin-Intoleranz sind hingegen das Säuerungsmittel Citronensäure (E330) sowie das enthaltene Koffein (siehe Kapitel „Warum ist das Koffein in Cola & Energy-Drinks problematisch?“). Wer beides vermeiden, aber auf den Colageschmack nicht verzichten möchte, der kann die „Zero Sugar Zero Koffein“-Variante von Coca Cola austesten, in der weder Citronensäure noch Koffein zugesetzt ist.
Fritz Kola® hat einen stärkeren Koffeingehalt, weshalb es vom Hersteller als „für Kinder und Schwangere nicht empfohlen“ deklariert wird. Somit ist es auch für Menschen mit einer Histamin-Intoleranz keine Option. Daher haben wir die anderen Fritz-Kola-Getränke („Classic Light“, „Bio-Kola“ und „Super Zero“) gar nicht erst in die Tabelle mit aufgenommen. Auch von Pepsi’s stark koffeinhaltiger Variante („Electric Blue“) sollte man unserer Meinung nach mit Histamin-Intoleranz besser die Finger lassen – zumal in dem Produkt weitere Farb- und Konservierungsstoffe enthalten sind.
| Marke | Zucker pro 100ml | Süßstoffe | Zuckercouleur / Phosphorsäure | Citronensäure | Aroma* / Koffein | Sonstiges |
| Coca Cola® | 10,6g | nein | ja / ja | – | ja / ja | – |
| Coca Cola Cherry® | 10,7g | nein | ja / ja | – | ja / ja | – |
| Coca Cola Vanilla® | 11,1g | nein | ja / ja | – | ja / ja | – |
| Coca Cola Light® | nein | ja | ja / ja | ja | ja / ja | – |
| Coca Cola Light koffeinfrei® | nein | ja | ja / ja | ja | ja / nein | – |
| Coca Cola Zero® | nein | ja | ja / ja | nein | ja / ja | Natriumcitrat |
| Coca-Cola Zero koffeinfrei® | nein | ja | ja / ja | nein | ja / nein | Natriumcitrat |
| Coca Cola Zero Lemon® | nein | ja | ja / ja | nein | ja / ja | Zitronensaft, Natriumcitrat |
| Pepsi® | 4,6g | ja | ja / ja | nein | ja / ja | – |
| Pepsi Zero® | nein | ja | ja / ja | ja | ja / ja | Natriumcitrat |
| Pepsi Zero Cherry® | nein | ja | ja / ja | ja | ja / ja | Kaliumsorbat (E 202) |
| Pepsi Zero Lemon® | nein | ja | ja / ja | ja | ja / ja | Zitronensaft, Natriumbenzoate (E 211), Natriumcitrat |
| Afri Cola® | 9g | nein | ja / ja | ja | ja / ja | – |
| Afri Cola Zero® | nein | ja | ja / ja | ja | ja / ja | – |
| Fritz Kola® | 9,9g | nein | ja / ja | nein | ja / erhöht | – |
Alle aufgelisteten Cola-Getränke enthalten Aroma. Dahinter kann sich alles Mögliche verstecken, oft nicht verträglich mit Histamin-Intoleranz. Steht nur Aroma in der Inhaltsstoffliste, dann können sowohl synthetische als auch natürliche Aromastoffe enthalten sein. Steht natürliches Aroma auf einem Produkt, dann müssen die enthaltenen Aromastoffe laut EU-Aromenverordnung in der Natur vorkommen und durch natürliche Verfahren hergestellt werden. Das können verschiedene Stoffe sein, die in Kombination am Ende den gewünschten Geschmack ergeben. Aus der Frucht, nach der die Cola schmecken soll, muss das Aroma – anders als bei Bio-Produkten – nicht stammen, sondern lediglich aus einem in der Natur vorkommenden Stoff.
Als problematisch bei Histamin-Intoleranz gelten auch Zitronensaft sowie die Konservierungsstoffe Kaliumsorbat (E202) und Natriumbenzoate (E211). Der Säureregulator Natriumcitrate wird hingegen in den meisten Fällen gut vertragen.
Mehr zu Zusatzstoffen und E-Nummern bei Histamin-Intoleranz erfährst du hier.
Darüber hinaus gibt es auch noch einige Cola-Mix-Getränke auf dem Markt mit Namen wie „Mezzo Mix“, „Schwip Schwap“ oder „Spezi“. Sie enthalten noch weitere Stoffe, die mit Histamin-Intoleranz problematisch sein können, z.B. Orangensaftkonzentrat oder den Stabilisator Johannisbrotkernmehl.
Wie verträglich sind andere Softdrinks bei Histamin-Intoleranz?
Als Softdrink bezeichnet man stark aromatisierte und gesüßte Getränke ohne Alkohol, die mit Kohlensäure versetzt sind: Cola, Fruchtsaftgetränke, Fruchtschorlen, Energydrinks, Limonaden oder Brausen. Wer von einer Histamin-Intoleranz oder anderen Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten betroffen ist, sollte Softdrinks meiden. Denn die süßen Erfrischungsgetränke enthalten meist jede Menge Zucker und ein ganzes Arsenal an problematischen Inhalts- und Zusatzstoffen. Das ist nicht nur auf Dauer ungesund, sondern kann bei einer Histamin-Intoleranz direkt auf den Magen und Darm schlagen.
Denn bei der Aufnahme von Cola, Limonade und Co. findet im Magen keine Vorverdauung statt. Dadurch fluten große Zuckermengen im Darm, was gerade für empfindliche Menschen ein echtes Problem ist.
Manche Softdrinks sind mit Fruchtzucker gesüßt. Davon ist im Falle einer Fruktosemalabsorption (gestörte Fruktose-Aufnahme im Dünndarm) abzuraten. Eine Histamin-Intoleranz tritt häufig gemeinsam mit einer gestörten Fruktose-Aufnahme auf.
Light-Getränke, die mit Cyclamat oder Aspartam gesüßt sind, sind zwar nicht ganz so problematisch. Allerdings finden sich auch hier in der Regel zahlreiche No-Gos auf den Zutatenlisten.
Nicht nur der Zucker, auch die im Softdrink enthaltenen histaminhaltigen oder histaminfreisetzenden Stoffe gelangen nahezu ungebremst in den Darm. Daher sind stärkere Symptome zu erwarten als bei festen Speisen, z.B. schlagartige Bauchschmerzen und Durchfälle.
Zum Beispiel sind in vielen Softdrinks Fruchtkonzentrate enthalten. Das Problem daran: Es gibt eine Reihe von Früchten, die einen hohen Histamingehalt haben oder die Freisetzung von körpereigenem Histamin fördern, z.B. Erdbeeren, Himbeeren, Bananen, Zitrusfrüchte, Ananas oder Kiwi. Deshalb sollte man auf der Zutatenliste genau checken, ob Konzentrate aus diesen Früchten enthalten sind.
Außerdem sollte man Zusatzstoffe im Blick haben, die bei Histamin-Intoleranz kritisch sein könnten. Hier einige Beispiele für problematische Zusatzstoffe (fett gedruckte gelten als besonders unverträglich):
- Aroma, Aromen, Aromastoffe (dahinter kann sich alles Mögliche verstecken, aber meist nicht verträglich)
- E101a – Riboflavin-5-Phosphat (Farbstoff)
- E122 – Azorubin / Karmesin (Farbstoff)
- E 133 – Brillantblau (Farbstoff)
- Chinin (Farbstoff z. B. in Bitterlemon, Tonic Water)
- E200-E203 – Sorbinsäure + deren Salze/Sorbate (Konservierungsstoffe)
- E210-E213 – Benzoesäure + deren Salze/Benzoate (Konservierungsstoffe)
- E330 – Citronensäure, Zitronensäure (Säuerungsmittel)
- E410 – Carubin, Johannisbrotkernmehl (Stabilisator)
- E412 – Guarkernmehl (Stabilisator)
- E951, E952 – Aspartam, Cyclamat (Süßstoffe, z.B. in Cola- oder Fanta-Zero bzw. Light)
Es gibt Zusatzstoffe, die auch bei einer Histamin-Intoleranz verträglich sein können, etwa die Farbstoffe Beta-Carotin und Zuckerkulör (z.B. in Cola-Getränken), die Süßstoffe Sucralose (E955) und Stevia (Steviosid, Steviol-Glykosid, E960) oder das Antioxidationsmittel Ascorbinsäure (Vitamin C). Welche Zusatzstoffe mit Histamin-Intoleranz problematisch sind und welche nicht, kannst du hier nachlesen>
Kohlensäure in Softdrinks, Cola & Limonade bei Histamin-Intoleranz?
Menschen mit Histamin-Intoleranz und empfindlichem Darm sollten möglichst wenig kohlensäurehaltige Getränke konsumieren. Dies gilt sowohl für Softdrinks, wie Cola, Limonade oder Soda, als auch für ganz normales Sprudel-Wasser. Dies hat vor allem zwei Gründe:
- Kohlensäure fördert die Durchblutung der Darmschleimhaut und erhöht somit die Histaminfreisetzung aus den Mastzellen.
- Durch die Kohlensäure kommt vermehrt Luft in den Verdauungstrakt, was ohnehin schon bestehende Verdauungsprobleme (Blähbauch, Blähungen, Aufstoßen, usw.) noch verstärkt.
Warum ist das Koffein in Cola & Energy-Drinks problematisch?
Menschen mit einer Histamin-Intoleranz sollten den Konsum von Cola und Energy-Drinks stark reduzieren:
- Das enthaltene Koffein regt Nerven und Darm an, was mastzellaktivierend sein kann.
- Koffein blockiert das Enzym Diaminoxidase (DAO), das für den Abbau von Histamin und anderen biogenen Aminen im Körper verantwortlich ist.
- Koffein wirkt als Histaminliberator. Diese Lebensmittel sorgen dafür, dass in Zellen gespeichertes Histamin freigesetzt wird. Da biogene Amine und Histamin über den gleichen Stoffwechselweg abgebaut werden, kommt es zu einer Konkurrenzsituation, und der Körper kann Histamin nicht mehr ausreichend abbauen.
Unabhängig vom Histamingehalt können also koffeinhaltige Getränke bei einer Histamin-Unverträglichkeit Beschwerden auslösen, z.B. Magenschmerzen, Blähungen, Durchfall oder Kopfschmerzen. Die Liste an möglichen Symptomen ist lang.
Aufgrund des höheren Koffeingehalts sind Energy-Drinks nochmal deutlich schlechter verträglich als z.B. Cola-Light-Getränke. Das in Energy-Drinks enthaltene biogene Amin Theobromin hemmt die DAO zusätzlich.
Auch andere koffeinhaltige Getränke, wie Kaffee oder koffeinhaltige Teesorten wie Schwarzer Tee, Grüner Tee, Mate- und Chai-Tee, gilt es mit einer Histamin-Intoleranz eher zu meiden.
Wie gesund sind Cola, Limonade und Co.?
Der übermäßige Konsum von Cola, Limonade und Co. führt nicht nur zu Übergewicht, sondern erhöht auch das Risiko, an Diabetes, Herz-Kreislauf-Leiden und Karies zu erkranken. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO), die Deutsche Gesellschaft für Ernährung‚ die Deutsche Diabetes Gesellschaft und andere Ärzte-Verbände empfehlen deshalb, nur wenig oder gar keine Getränke mit künstlich zugesetztem Zucker zu trinken. Zu diesen Süßgetränken zählen neben Softdrinks auch Eistees.
Die WHO empfiehlt Erwachsenen, höchstens 50 Gramm Zucker pro Tag zu konsumieren, besser wären 25 Gramm. Eine typische Dose Cola enthält bereits rund 35 Gramm Zucker, ein großer Energy Drink rund 60 Gramm, umgerechnet 20 Stück Würfelzucker. Dies begünstigt die Entstehung vieler Erkrankungen und ist zudem schädlich für die Zähne.
Doch auch wenn kein Zucker drinsteckt, können Softdrinks den Zähnen schaden. Grund dafür sind die enthaltenen Säuren, die den Zahnschmelz angreifen und angreifbar machen, z.B. für Karies: Zitronensäure in Limos oder Eistees, Phosphorsäure in Cola oder auch Fruchtsäuren in Fruchtsäften und Fruchtschorlen.
Das in Energydrinks enthaltene Koffein ist gerade bei jüngeren Menschen ein oft unterschätztes Risiko: Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hält bei Koffein maximal drei Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht am Tag für ungefährlich. Demnach überschreitet ein 50 Kilogramm schwerer Jugendlicher sein Tageslimit bereits mit zwei kleinen Dosen eines Energydrinks. Verbraucherschützer und die WHO fordern deshalb ein Verkaufsverbot an Kinder und Jugendliche.
Welche Getränke kann man bei Histamin-Intoleranz trinken?
Es gibt neben Softdrinks eine ganze Reihe an Getränken, die man mit einer Histamin-Intoleranz eher meiden sollte, weil sie z.B. das Histamin-Abbau-Enzym Diaminoxidase (DAO) blockieren können:
- Kaffee und andere koffeinhaltige Getränke, z.B. Schwarzer Tee, Grüner Tee, Mate-Tee oder Energydrinks
- Alkohol (insbesondere Hefeweizen-Bier, Rotwein, Sekt, Champagner, Punsch)
- Kakao
- Stark kohlensäurehaltige Wasser
- Brennesseltee
- Säfte mit unverträglichen Zutaten, z.B. Orangensaft, Ananas-, Multivitamin- oder Tomatensaft
Zum Glück gibt es Alternativen, die meist verträglich sind mit Histamin-Intoleranz:
- Stilles Wasser
- Kräutertees (außer Brennesseltee)
- Frische Fruchtsäfte/Nektare und Obstsäfte aus verträglichen Sorten (auf Zusätze achten!)
- Limonade (selbstgemacht, aus verträglichem Obst, z.B. Rhabarber oder Kirsch)
- Koffeinfreier Kaffee
- Milch (frisch, pasteurisiert) oder Mandelmilch (selbstgemacht, hier geht’s zum Rezept>)
7 wichtige Tipps zu Cola & Softdrinks bei Histamin-Intoleranz
- Zu viel Zucker, Zusatzstoffe und Koffein: Cola-Getränke sind bei Histamin-Intoleranz in der Regel unverträglich. Dies gilt auch für süße Limonaden und Energydrinks.
- Erschwerend hinzu kommt, dass beim Verzehr von Getränken die enthaltenen histaminhaltigen oder histaminfreisetzenden Stoffe nahezu ungebremst in den Darm gelangen und so schnellere und heftigere Symptome auslösen als z.B. feste Speisen, die noch im Magen vorverdaut werden.
- Cola-Light-Produkte können für manche Menschen mit Nahrungsmittel-Intoleranzen etwas verträglicher sein als die zuckerhaltigen Originale. Am ehesten gilt dies unserer Erfahrung nach für die „Zero Sugar Zero Koffein“-Produkte, da sie weder Zucker noch Koffein enthalten (allerdings sind dafür umstrittene Süßstoffe zugesetzt).
- Cola-Mix-Getränke wie „Spezi“ sind bei Histamin-Intoleranz noch weniger geeignet als die „normalen“ Cola-Getränke. Sie enthalten in der Regel weitere unverträgliche Stoffe, etwa Orangensaft oder den Stabilisator Johannisbrotkernmehl.
- Der Verzicht auf Cola und andere Softdrinks ist aus gesundheitlicher Sicht kein Verlust: Denn die süßen Erfrischungsgetränke führen zu Übergewicht und erhöhen das Risiko, an Diabetes, Herz-Kreislauf-Leiden und Karies zu erkranken.
- Bei Heißhunger auf Süßes erst einmal Wasser trinken. Stilles Wasser trinken hilft auch im Akutfall, z.B. bei einem Histamin-Schock, Histamin schnell aus dem Körper zu befördern. Wasser hilft zudem dabei, die in Softdrinks enthaltene Säure loszuwerden.
- Neben stillem Wasser lassen sich auch Kräutertees (außer Brennesseltee) sehr gut in eine histaminarme Ernährung integrieren. Teilweise sind auch frische Fruchtsäfte/Nektare und Obstsäfte aus verträglichen Sorten (auf Zusätze achten!), Limonade (selbstgemacht, aus verträglichem Obst, z.B. Rhabarber oder Kirsch), koffeinfreier Kaffee und Milch (frisch, pasteurisiert) verträglich.
Hilfe bei Histamin-Intoleranz
Am besten ist natürlich der komplette Verzicht auf histaminhaltige Lebensmittel, um die Symptome maximal abzuschwächen. Doch im Alltag ist es nicht immer möglich. Für solche Situationen gibt es Medikamente, die Histamin im Körper abbauen oder dessen Freisetzung verhindern.
Zur Linderung von Symptomen können Antihistaminika, die es als Nasensprays, Tabletten oder Augentropfen gibt, eingenommen werden.
Für den Abbau von Histamin ist das Enzym Diaminoxidase (DAO) zuständig. DAO wird im Darm gebildet. Bei einer Histamin-Intoleranz reicht die Menge an DAO nicht aus. Nahrungsergänzungsmittel wie DAOSiN* oder Xtra-Fuel vegane DAO-Kapseln* enthalten dieses Enzym. Einige Betroffene berichten von einer Besserung ihrer Beschwerden durch DAO-Präparate.
Warum DAO einnehmen bei einer Histamin-Intoleranz? Erfahre mehr…
Bei einer Histamin-Intoleranz besteht ein Ungleichgewicht im Körper. Um dieses Gleichgewicht wieder herzustellen, ist es hilfreich, Mineralstoffe und Vitamine einzunehmen, die bei der Diaminoxidase mitwirken.
Werbung

XTRA FUEL – vegane DAO-Kapseln
- Vollständig veganes DAO aus Erbsensprossen
- Bis zu 300.000 HDU pro Tag
- 120 Kapseln pro Dose · ab 0,63 € pro Tag
HISTAMINTA15 – 15 % auf die erste Bestellung
HISTAMINTA10 – dauerhaft 10 % Rabatt