Viele Betroffene einer Histamin-Intoleranz suchen nach natürlichen Möglichkeiten, ihre Beschwerden zu lindern. Tatsächlich gibt es verschiedene Vitamine, Pflanzenstoffe, Kräuter und Nahrungsergänzungen, die den Histaminabbau unterstützen oder die Freisetzung von Histamin im Körper bremsen können. Sie ersetzen zwar keine histaminarme Ernährung, können aber eine sinnvolle Ergänzung sein. Welche natürlichen Antihistaminika besonders interessant sind und worauf man dabei achten sollte, erfährst du in diesem Ratgeber.

Zu „Hilfe bei Histamin-Intoleranz“ springen oder weiterlesen:
Was ist das stärkste natürliche Antihistaminikum?
Als eines der wirksamsten natürlichen Antihistaminika gilt Quercetin. Dabei handelt es sich um ein Bioflavonoid, das die Freisetzung von Histamin aus den Mastzellen hemmen kann. Dadurch lassen sich allergieähnliche Beschwerden oftmals reduzieren.
Quercetin kommt natürlicherweise unter anderem vor in:
Zusätzlich sind Quercetin-Kapseln als Nahrungsergänzung erhältlich. Hier findest du ein entsprechendes Produkt bei Amazon:
- 1 Tablette = 250 mg Quercetin (aus japanischem Schnurbaum) + 300 mg Vitamin C
- Menge: 120 Stk (250 mg Quercetin pro Kapsel), reicht für 2 Monate Enthält außerdem 300 mg Vitamin C pro Kapsel
- Hergestellt in Deutschland
- Ohne künstliche Zusätze (ohne Magnesiumstearat, etc), glutenfrei, laktosefrei, gentechnikfrei, vegan
Was kann man statt Antihistaminika einnehmen?
Es gibt verschiedene natürliche Stoffe, die den Histaminhaushalt positiv beeinflussen können:
Ausreichend trinken
Stilles Wasser unterstützt die Schleimhäute und hilft dem Körper dabei, Stoffwechselprodukte auszuscheiden. Gerade bei Allergie- oder Histaminbeschwerden sollte auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr geachtet werden.
Vitamin C
Vitamin C zählt zu den bekanntesten natürlichen Antihistaminika. Es kann den Histaminabbau fördern und darüber hinaus auch die Freisetzung von Histamin reduzieren.
Vitamin C
Vitamin C
Vitamin C
Vitamin C
Vitamin C
Vitamin C
Viele Betroffene vertragen gepuffertes Vitamin C (z. B. Calciumascorbat) besser als reine Ascorbinsäure, daher haben wir ein entsprechendes Produkt von Amazon verlinkt:
- Vitamin C gepuffert mit Calcium (Vit.-C-Gehalt: 83 %)
- Menge: 500 g; ergibt ca. 214 Tagesdosen (2,34 g) à 2 g Vitamin C
- Hergestellt in Deutschland
- magenfreundlich
- Ohne künstliche Zusätze (ohne Magnesiumstearat, etc), glutenfrei, laktosefrei, gentechnikfrei, vegan
Quercetin
Quercetin stabilisiert Mastzellen und kann dadurch die Histaminfreisetzung reduzieren. Viele Histamin-Intoleranz-Betroffene berichten über positive Erfahrungen mit quercetinhaltigen Nahrungsergänzungen.
Bromelain
Das Enzym Bromelain aus der Ananas besitzt entzündungshemmende Eigenschaften und wird daher häufig zusammen mit Quercetin eingesetzt.
- 1 Kapsel = 500 mg Bromelain (natürlicher Ananas-Extrakt) in hoher Konzentration
- Menge: 150 Stk. (empfohlene Tagesdosis: 2 Kapseln), reicht für 2,5 Monate. Enthält außerdem 60 mg Kalzium pro Kapsel
- Hergestellt in Deutschland
- Ohne künstliche Zusätze (ohne Magnesiumstearat, etc), glutenfrei, laktosefrei, gentechnikfrei, vegan
Vitamin B6 und Zink
Vitamin B6 ist an mehr Stoffwechselvorgängen im Körper beteiligt als jedes andere Vitamin. Studien haben erwiesen, dass Menschen mit einer Histamin-Intoleranz oft einen Mangel an Vitamin B6 aufweisen. Fehlen außerdem die Gegenspieler wie Vitamin C und Zink, kann das Histamin-Abbauende Enzym Diaminoxidase (DAO) nicht richtig arbeiten.
Der Tagesbedarf von einem gesunden Erwachsenen beträgt zwischen 1,4-1,6 mg, bei Schwangeren und Stillenden bis zu 1,8 mg Vitamin B6 (Quelle: DGE). Bei einer Histamin-Intoleranz wird jedoch eine deutlich höhere Tagesdosis von 10-15 mg Vitamin B6 empfohlen. Viele der auf dem Markt befindlichen Produkte enthalten sogar etwas mehr – bis zu 25 mg/kg Vitamin B6 pro Kapsel/Tagesdosis. Die Gefahr einer Überdosierung besteht aber auf diesem Level noch nicht. Laut Scientific Committee on Food (SCF) kann für Erwachsene erst eine tägliche Dosis von ab 50 mg/Tag potentiell schädlich sein.
- 1 Tablette = 20 mg Vitamin B6 (Pyridoxin HCL)
- Menge: 180 Stück; ergibt 180 Tagesdosen à 20 mg Vitamin B6
- Ohne künstliche Zusatzstoffe (ohne Magnesiumstearat, Siliziumdioxid etc), ohne Gentechnik, glutenfrei, laktosefrei, vegan
- Zusatz-Info: Pyridoxin wird in der Regel gut in der Leber aktiviert
- 1 Tablette = 25 mg Vitamin B6 (Pyridoxal-5-Phosphat)
- Menge: 180 Stück; ergibt 180 Tagesdosen à 25 mg Vitamin B6
- Ohne problematische künstliche Zusätze (ohne Magnesiumstearat, Titandioxid etc), glutenfrei, laktosefrei, vegan
- Zusatz-Info: Pyridoxal-5-Phosphat ist eine gute Alternative, wenn Pyridoxin nicht gut aufgenommen werden kann, allerdings ist diese Form von Vitamin B6 etwas teurer und wird manchmal schlechter vertragen
Bei einer Histamin-Intoleranz sollte außerdem Zink eingenommen werden, da es das Histamin-Abbau-Enzym Diaminoxidase (DAO) unterstützt und die Freisetzung von Histamin aus den Mastzellen hemmt. Besonders Menschen, die viele Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte zu sich nehmen und dadurch eine erhöhte Phytat-Zufuhr haben, müssen auf eine ausreichende Zink-Aufnahme achten. Phytat ist ein Pflanzenstoff und hemmt die Aufnahme von Zink.
Die Einnahme von Zink sollte täglich erfolgen. Zink, das als Zink-Bisglycinat vorliegt, kann vom Körper am besten aufgenommen werden. Der Tagesbedarf von einem gesunden Erwachsenen beträgt bis zu 16 mg (Quelle: DGE). Als Obergrenze für die tägliche Aufnahme nennt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) für Erwachsene 25 mg pro Tag – wobei Zink in Lebensmitteln mit einberechnet ist.
- 1 Tablette = 25 mg Zink (Zink-Bisglycinat)
- Menge: 365 Stück; ergibt 365 Tagesdosen à 25 mg Zink
- Hergestellt in Deutschland
- Ohne künstliche Zusatzstoffe (ohne Magnesiumstearat, etc), ohne Gentechnik, glutenfrei, laktosefrei, vegan
- 1 Tablette = 25 mg Zink (Zink-Bisglycinat)
- Menge: 365 Stück; ergibt 365 Tagesdosen à 25 mg Zink
- Ohne künstliche Zusatzstoffe (ohne Magnesiumstearat, etc), ohne Gentechnik, glutenfrei, laktosefrei, vegan
Magnesium
Das Magnesium ist auch ein wichtiger Baustein, damit die Diaminoxidase (DAO) und die Histamin-N-Methyltransferase (HNMT) funktionieren können. Ein Magnesiummangel fördert eine verstärkte Ausschüttung von Histamin und kann sogar verantwortlich für eine Histamin-Intoleranz sein. Der Tagesbedarf von einem gesunden Erwachsenen beträgt zwischen 300-350 mg (Quelle: DGE), wobei die Tagesdosis über den Tag verteilt aufgenommen werden sollte und nicht zusammen mit Zink und Eisenpräparaten.
- 1 Tablette = 32,8 mg Magnesium
- Menge: 100 Stück; ergibt ca. 40 Tagesdosen à 82 mg Magnesiumorotat (entsprechend 2,5 Tabletten)
- Glutenfrei, gelatinefrei, enthält die Zusatzstoffe Siliciumdioxid und Magnesiumstearat (Ph.Eur., planzlich)
- Zusatz-Info: Magnesiumorotat kann vom Verdauungssystem sehr gut verwertet und aufgenommen werden; die Tabletten enthalten Laktose und sind daher nicht geeignet bei Laktose-Intoleranz
Tipp: Bei der Einnahme von Magnesium sollte auch Vitamin D3 eingenommen werden. Vitamin D3 gilt als „Glücklichmacher“ und braucht für die Aufnahme des Körpers Magnesium. Steht Magnesium nicht in ausreichender Menge zur Verfügung, wird Vitamin D3 vom Körper nicht ausreichend aufgenommen. Der Tagesbedarf von einem gesunden Erwachsenen beträgt 25 µg (Quelle: DGE).
- 1 Tablette = 25 μg Cholecalciferol (Vitamin D3)
- Menge: 365 Stück; ergibt 365 Tagesdosen à 25 µg Vitamin D3
Omega-3-Fettsäuren
Omega-3-Fettsäuren wirken entzündungshemmend und können das Immunsystem positiv beeinflussen. Besonders gut verträgliche Quellen sind hochwertige Algenöle oder Leinöl.
Schwarzkümmelöl
Schwarzkümmelöl wird traditionell bei Heuschnupfen und allergischen Beschwerden eingesetzt. Verantwortlich dafür ist unter anderem der Inhaltsstoff Thymochinon.
- 2 x 0,5 Liter reines Bio-Schwarzkümmelöl, kaltgepresst in Deutschland
- Bis zu 70% ungesättigte Fettsäuren
- Auch als Kosmetiköl (Haar-/Hautpflege) einsetzbar
Kurkuma
Kurkuma besitzt entzündungshemmende Eigenschaften und kann mastzellstabilisierend wirken. Viele Betroffene integrieren Kurkuma regelmäßig in ihre Ernährung.
Luteolin
Luteolin ist ein weiteres Flavonoid mit möglicher antihistaminischer Wirkung. Es kommt unter anderem vor in:
- Sellerie
- Petersilie
- Thymian
- Karotten
- grüner Paprika
- Probiotika
Eine gesunde Darmflora spielt bei Histamin-Intoleranz eine wichtige Rolle. Histaminarme Probiotika können helfen, das Darmmilieu zu unterstützen und die Immunantwort zu regulieren.
Pestwurz
Pestwurz wird seit vielen Jahren bei Allergien eingesetzt. Studien deuten darauf hin, dass bestimmte Extrakte antihistaminische Eigenschaften besitzen können.
Histaminsenkende Kräuter und Tees
Einige Teesorten können den Körper beim Histaminabbau unterstützen oder die Freisetzung von Histamin aus den Mastzellen bremsen. Verantwortlich dafür sind unter anderem sekundäre Pflanzenstoffe wie Flavonoide oder beruhigende Inhaltsstoffe für Darm und Schleimhäute.
Als histaminsenkender Tee gilt:
- Hibiskus
- Ingwer
- Kamille
- Pfefferminze
- Grüner Rooibos
- Tulsi (Heiliges Basilikum)
- Zistrose
Weitere Informationen findest du in unserem Ratgeber zu histaminsenkenden Tees, entsprechende Produkte in Bio-Qualität erhältst du z.B. bei Amazon:
- 3 x 30 g, 3 x 20 Teebeutel
- indisches Königsbasilikum aus 100% kontrolliert ökologischem Anbau
- vegan, ohne Zusatzstoffe
- 250 Gramm getrocknetes Zistrosenkraut, lose Blätter
- 100% kontrolliert ökologischer Anbau
- vegan, ohne Zusatzstoffe
- 500 Gramm getrocknete, ganze Hibiskusblüten
- 100% kontrolliert ökologischer Anbau
- vegan, ohne Zusatzstoffe
- 250 Gramm getrocknete, lose Pfefferminzblätter
- 100% kontrolliert ökologischer Anbau
- vegan, ohne Zusatzstoffe
Natürliche Antihistaminika aus Lebensmitteln
Auch einige Lebensmittel können den Körper beim Histaminabbau unterstützen:
- Brokkoli
- Grünkohl
- Petersilie
- frische Kräuter
- Äpfel
- Heidelbeeren
- Karotten
- Sellerie
Wichtig: Die individuelle Verträglichkeit kann trotz positiver Inhaltsstoffe unterschiedlich ausfallen.
Welche Antihistaminika helfen bei Histamin-Intoleranz?
Die wichtigste Maßnahme bleibt eine möglichst histaminarme Ernährung. Dennoch lassen sich Histaminquellen im Alltag nicht immer vollständig vermeiden.
Zur kurzfristigen Linderung von Beschwerden kommen daher häufig klassische Antihistaminika zum Einsatz. Diese sind als Tabletten, Nasensprays oder Augentropfen erhältlich und blockieren die Wirkung von Histamin an den Rezeptoren.
Weitere Informationen findest du in unserem Ratgeber zu Antihistaminika.
Eine weitere Möglichkeit sind DAO-Präparate. Das Enzym Diaminoxidase (DAO) baut Histamin im Darm ab. Nahrungsergänzungen wie DAOSiN* oder vegane Alternativen wie Xtra-Fuel vegane DAO-Kapseln* können vor histaminreichen Mahlzeiten eingenommen werden.
- Zur Einnahme vor histaminhaltigen Mahlzeiten
- Enthält das Enzym Diaminoxidase
Werbung

XTRA FUEL – vegane DAO-Kapseln
- Vollständig veganes DAO aus Erbsensprossen
- Bis zu 300.000 HDU pro Tag
- 120 Kapseln pro Dose · ab 0,63 € pro Tag
HISTAMINTA15 – 15 % auf die erste Bestellung
HISTAMINTA10 – dauerhaft 10 % Rabatt
Worauf sollte man bei Nahrungsergänzungen achten?
Nicht jedes Präparat eignet sich bei Histamin-Intoleranz, daher solltest du auf Folgendes achten
- wenige Zusatzstoffe
- keine künstlichen Farb- oder Konservierungsstoffe
- keine Histaminliberatoren
- möglichst reine Rezepturen
Bespreche die Einnahme hochdosierter Vitamine, Pflanzenextrakte oder Nahrungsergänzungen im Zweifel mit deinem Arzt oder einer qualifizierten Ernährungsberatung.
Tipp: Lies dir anschließend unsere Artikel zu Zusatzstoffen und Medikamenten durch.
7 Tipps zu natürlichen Antihistaminika
- Eine histaminarme Ernährung bleibt die wichtigste Grundlage.
- Quercetin gilt als eines der stärksten natürlichen Antihistaminika.
- Vitamin C kann den Histaminabbau unterstützen.
- Vitamin B6 und Zink sind wichtig für das DAO-Enzym.
- Histaminsenkende Tees können Beschwerden lindern.
- Kurkuma, Schwarzkümmelöl und Luteolin gelten als vielversprechende natürliche Helfer.
- Nahrungsergänzungen sollten möglichst frei von problematischen Zusatzstoffen sein.
Hilfe bei Histamin-Intoleranz
Am besten ist natürlich der komplette Verzicht auf histaminhaltige Lebensmittel, um die Symptome maximal abzuschwächen. Doch im Alltag ist es nicht immer möglich. Für solche Situationen gibt es Medikamente, die Histamin im Körper abbauen oder dessen Freisetzung verhindern.
Zur Linderung von Symptomen können Antihistaminika, die es als Nasensprays, Tabletten oder Augentropfen gibt, eingenommen werden.
Für den Abbau von Histamin ist das Enzym Diaminoxidase (DAO) zuständig. DAO wird im Darm gebildet. Bei einer Histamin-Intoleranz reicht die Menge an DAO nicht aus. Nahrungsergänzungsmittel wie DAOSiN* oder Xtra-Fuel vegane DAO-Kapseln* enthalten dieses Enzym. Einige Betroffene berichten von einer Besserung ihrer Beschwerden durch DAO-Präparate.
Warum DAO einnehmen bei einer Histamin-Intoleranz? Erfahre mehr…
Bei einer Histamin-Intoleranz besteht ein Ungleichgewicht im Körper. Um dieses Gleichgewicht wieder herzustellen, ist es hilfreich, Mineralstoffe und Vitamine einzunehmen, die bei der Diaminoxidase mitwirken.