Currywurstsoße ohne Tomaten, histaminarm [Rezept]

Currywurstsoße gehört für viele einfach zur Bratwurst dazu. Fertige Soßen enthalten allerdings meist Tomaten und Essig. Diese Variante bekommt ihre Farbe von roter Paprika. Möhre und Apfel sorgen für eine leichte Süße, die Gewürze für den herzhaften Geschmack.

Ob die Soße für dich passt, hängt wie immer davon ab, welche Zutaten und Gewürze du persönlich verträgst. Besonders bei Gewürzmischungen lohnt sich ein Blick auf die Zutatenliste.

Histaminarme Currywurst mit selbst gemachter Paprika-Möhren-Apfel-Soße und Ofen-Pommes auf einem Teller. (Histaminta.de)
Histaminarme Currywurstsoße mit Bratwurst, selbst gemachter Paprika-Möhren-Apfel-Soße und knusprigen Ofen-Pommes.

Zutaten für 2 – 3 Personen

  • 2 rote Spitzpaprika
  • 1 mittelgroße Möhre
  • ½ süßer Apfel
  • 1 EL mildes Speiseöl (z.B. Rappsöl)
  • etwa 100 ml Wasser
  • ½ TL Kurkuma
  • ½ TL mildes Paprikapulver, falls du es verträgst
  • 1 kleine Prise Salz
  • optional: ½ TL Zucker für eine süßere Soße
  • optional: ein kleiner Schuss Verjus für etwas Säure

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Weitere Infos findest du in unserem Ratgeber für Essig-Alternativen.

Zubereitung

  1. Paprika waschen, entkernen und klein schneiden. Möhre schälen und in dünne Scheiben schneiden. Den Apfel schälen und würfeln.
  2. Das Öl in einem kleinen Topf erhitzen. Paprika und Möhre darin kurz andünsten.
  3. Apfel und Wasser dazugeben. Mit Deckel etwa 15 Minuten sanft köcheln lassen, bis die Möhre weich ist.
  4. Alles mit einem Stabmixer fein pürieren. Ist die Soße zu dick, etwas Wasser unterrühren.
  5. Kurkuma, Salz und nach Wunsch Paprikapulver und Zucker hinzufügen. Die Soße noch einmal kurz erwärmen und abschmecken.
  6. Wenn du Verjus verwendest, gib ihn erst zum Schluss in kleinen Mengen dazu. Schon wenig davon verändert den Geschmack deutlich.

Unsere Tipps

  • Tipp: Die Soße passt zu frisch zubereiteter Bratwurst und zu unseren Ofen-Pommes. Wissenswertes zur Wurst selbst findest du in unserem Ratgeber „Bratwurst bei Histamin-Intoleranz“.
  • Frisch genießen: Bereite am besten nur so viel Soße zu, wie du brauchst. Wenn etwas übrig bleibt, kühle es zügig ab und friere es portionsweise ein.

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Hilfe bei Histamin-Intoleranz

Am besten ist natürlich der komplette Verzicht auf histaminhaltige Lebensmittel, um die Symptome maximal abzuschwächen. Doch im Alltag ist es nicht immer möglich. Für solche Situationen gibt es Medikamente, die Histamin im Körper abbauen oder dessen Freisetzung verhindern.

Zur Linderung von Symptomen können Antihistaminika, die es als Nasensprays, Tabletten oder Augentropfen gibt, eingenommen werden.

Für den Abbau von Histamin ist das Enzym Diaminoxidase (DAO) zuständig. DAO wird im Darm gebildet. Bei einer Histamin-Intoleranz reicht die Menge an DAO nicht aus. Nahrungsergänzungsmittel wie DAOSiN* oder Xtra-Fuel vegane DAO-Kapseln* enthalten dieses Enzym. Einige Betroffene berichten von einer Besserung ihrer Beschwerden durch DAO-Präparate.
Warum DAO einnehmen bei einer Histamin-Intoleranz? Erfahre mehr…

Bei einer Histamin-Intoleranz besteht ein Ungleichgewicht im Körper. Um dieses Gleichgewicht wieder herzustellen, ist es hilfreich, Mineralstoffe und Vitamine einzunehmen, die bei der Diaminoxidase mitwirken.